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Programmkommune

Stadt Uetersen

Projekt „Ehrenamtskoordination"

Ansprechpartnerin

Merlin Alice Henke
Ehrenamtskoordination


Stadt Uetersen
Wassermühlenstraße 7
25436 Uetersen

Telefon:
04122 714-376

E-Mail:
henke@~@stadt-uetersen.de

Internet:
https://uetersen.de

GEMEINDE IN ZAHLEN

19.447 (50.000 im Einzugsbereich)

Einwohner*innen (2024)

Was ist das Besondere an der Stadt Uetersen?
Uetersen ist die Rosenstadt im Kreis Pinneberg und verbindet eine hohe Lebensqualität mit einem vielfältigen gesellschaftlichen miteinander. Besonders bekannt ist die Stadt für das Rosarium, den größten Rosengarten Norddeutschlands sowie für ihre traditionsreiche Geschichte und ihre Nähe zur Metropolregion Hamburg. Gleichzeitig zeichnet sich Uetersen durch eine lebendige Vereins- und Kulturlandschaft aus: mehr als 90 Vereine, zahlreiche Initiativen und viele engagierte Bürger*innen prägen das Gemeinwesen. Ehrenamtliches Engagement findet hier in den unterschiedlichsten Bereichen statt - von Sport, Kultur und Sozialem bis hin zu Umwelt, Integration und Nachbarschaftshilfe. Die Stadt versteht sich als Ort, an dem bürgerschaftliches Engagement geschätzt wird und einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet. Diese Vielfalt macht Uetersen zu einer lebens- und liebenswerten Kommune.

Beschreiben Sie die Engagementlandschaft in Uetersen
Das freiwillige Engagement hat in Uetersen eine lange Tradition und ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Mehr als 90 Vereine und Organisationen prägen das soziale, kulturelle und sportliche Miteinander in der Stadt.

Viele Bürger*innen engagieren sich in Sportvereinen, Schulen, kulturellen Initiativen, kirchlichen Gruppen, sozialen Einrichtungen, in der Jugendarbeit oder in der Bücherei. Auch in Bereichen wie Umwelt- und Naturschutz, Seniorenarbeit, Nachbarschaftshilfe oder das Repair-Café bringen sich Menschen aktiv ein.

Das Ehrenamt trägt wesentlich dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt zu stärken und Begegnungsräume zu schaffen. Veranstaltungen, Vereinsarbeit und gemeinsame Projekte fördern den Austausch zwischen Generationen und Kulturen.

Welche engagementfördernden Strukturen gibt es bereits bzw. wollen Sie im Rahmen des Projektes aufbauen und weiterentwickeln?
Die Engagementlandschaft in Uetersen ist vielfältig und wird von zahlreichen Vereinen, Initiativen, sozialen Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen getragen. Die Ehrenamtskoordination fungiert als zentrale Anlaufstelle für Beratung, Vermittlung und Vernetzung und unterstützt sowohl Interessierte als auch Organisationen. Bestehende Strukturen umfassen unter anderem regelmäßige Netzwerktreffen, Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, städtische Ehrenamtsprojekte sowie die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit über Homepage, Newsletter und Presse. Darüber hinaus werden Fortbildungsangebote vermittelt und Austauschrunden organisiert. Künftig sollen die Vernetzung der Akteur*innen weiter gestärkt, zielgruppenspezifische Informationsangebote ausgebaut und neue Freiwillige gewonnen werden. Geplant sind zudem eine Ehrenamtsmesse sowie weitere Kooperationen mit regionalen Partner*innen.

Welche zukünftigen Herausforderungen bezogen auf das freiwillige Engagement in Ihrer Stadt sehen Sie?
Eine der größten Herausforderungen besteht darin, Menschen für ein langfristiges oder verantwortungsvolles Engagement - insbesondere für Vorstandsaufgaben - zu gewinnen. Gleichzeitig wünschen sich viele Interessierte heute flexible und zeitlich begrenzte Einsatzmöglichkeiten, auf die sich Organisation zunehmend einstellen müssen. Weitere Themen sind die Verfügbarkeit geeigneter Räumlichkeiten, die nachhaltige Finanzierung einzelner Projekte sowie die Sichtbarkeit informeller Engagementformen außerhalb klassischer Vereinsstrukturen. Die Ehrenamtskoordination plant deshalb, die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Verwaltung und weiteren Akteur*innen weiter auszubauen, neue Netzwerke zu schaffen und niedrigschwellige Zugänge zum Ehrenamt zu fördern. Zudem sollen unterrepräsentierte Gruppen stärker angesprochen, Fortbildungsangebote vermittelt und das Thema Anerkennungskultur weiterentwickelt werden. Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu stärken und an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen.

Welche Schritte planen Sie als nächstes?
Als Programmkommune möchte die Stadt Uetersen die bestehenden Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements weiter stärken und sichtbarer machen. Ein besonderes Anliegen ist es, Engagierte besser zu vernetzen, neue Formen des Ehrenamtes zu fördern und interessierten Bürger*innen den Einstieg in freiwilliges Engagement zu erleichtern.

Darüber hinaus sollen Kooperationen zwischen Verwaltung, Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger*innen ausgebaut werden. Ziel ist es, nachhaltige engagementfreundliche Strukturen zu entwickeln, die das freiwillige Engagement langfristig unterstützen und wertschätzen.

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