
Gemeinde Wankendorf
Projekt „Ehrenamtskoordination"
Ansprechpartnerin
Katrin Leineweber
Ehrenamtskoordination
Gemeinde Wankendorf
Kirchtor 18
24601 Wankendorf
Telefon:
0155 66068248
E-Mail:
leineweber@~@awo-ploen.de
Internet:
//t1p.de/Ehrenamtskoordination

GEMEINDE IN ZAHLEN
3.000
Einwohner*innen
Was ist das Besondere an Ihrer Kommune?
Wankendorf ist ein ländlicher Zentralort mit rund 3.000 Einwohner am Rande der Holsteinischen Schweiz, im Herzen von Schleswig-Holstein. Umgeben von der herrlichen Natur des Wankendorfer Seengebietes befindet sich Wankendorf zudem in geringer Entfernung zu allen Sehenswürdigkeiten von Schleswig-Holstein und Hamburg.
Gemäß dem Motto „Lebenslang – Lebenswert“ ist Wankendorf mit seiner sehr guten Infrastruktur und allen Angeboten für ein modernes Leben ein beliebter Wohnort.
Die Engagementlandschaft in Wankendorf
Die Gemeinde Wankendorf kann dank ihrer rund 30 Vereine und Verbände auf eine breitgefächerte Engagementlandschaft zurückgreifen. Neben traditionellen Institutionen wie AWO, DRK und der Freiwilligen (Jugend-)Feuerwehr gibt es einen großen, attraktiven Sportverein, einen sehr aktiven Tennisclub, eine breit aufgestellte Volkshochschule sowie eine Vielzahl kleinerer und mittelgroßer Vereine, die für jeden etwas Passendes bieten, der aktiv sein oder sich engagieren möchte.
Welche engagementfördernden Strukturen gibt es bereits bzw. wollen Sie im Rahmen des Projektes aufbauen und weiterentwickeln?
Seit Anfang 2024 ist Wankendorf eine Programmkommune und hat im Zuge dessen eine Stelle für die Ehrenamtskoordination eingerichtet, die als Bindeglied für alle gesellschaftlichen Gruppen fungieren soll. Die Ehrenamtskoordination ist eine öffentliche Anlaufstelle, die sich für Engagement und Ehrenamt sowie deren Anerkennung einsetzt und das Ehrenamt sichtbarer machen möchte. Grundlegend ist eine Netzwerkarbeit, die das Kennenlernen und die gegenseitige Akzeptanz fördert.
Ein regelmäßiger Austausch zwischen den unterschiedlichen Organisationen soll stattfinden, um die vorhandenen Ressourcen bestmöglich nutzen und so auch neue Angebote schaffen zu können.
Welche zukünftigen Herausforderungen bezogen auf das freiwillige Engagement in Ihrer Kommune sehen Sie?
Zu den größten zukünftigen Herausforderungen zählt, junge Menschen langfristig für ein Ehrenamt zu begeistern und sie für verantwortungsvolle Aufgaben zu gewinnen. Gleichzeitig müssen die Vorstände verjüngt und nachhaltig gestärkt werden, um die Zukunftsfähigkeit der Vereine und Organisationen zu sichern. Durch eine bessere Vernetzung der unterschiedlichen Gruppen sowie eine engere Zusammenarbeit der Vereine und Organisationen können Synergien geschaffen und das gemeinschaftliche Engagement gefördert werden.
Welche Schritte planen Sie als nächstes?
Als nächste Schritte ist die Einrichtung eines Runden Tisches geplant, der den regelmäßigen Austausch zwischen den Vereinen und Organisationen fördert. Ergänzend sollen Workshops zu ehrenamtsspezifischen Themen angeboten werden, um Engagierte zu unterstützen und weiterzubilden. Zur Verbesserung der Vernetzung und des Informationsaustauschs soll zudem ein gruppenübergreifendes Kommunikationsmedium eingeführt werden. Darüber hinaus ist der Aufbau einer Materialbörse vorgesehen, damit Vereine und Organisationen Ressourcen unkompliziert teilen und sich gegenseitig unterstützen können.