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Programmkommune

Gemeinde Rellingen

Projekt „Ehrenamtskoordination"

Ansprechpartnerin

Natascha Hartwig
Ehrenamtskoordination

DRK-Kreisverband Pinneberg e.V.
Oberer Ehmschen 53
25462 Rellingen

Telefon:
04101 50 03 423
0175 95 96 479

E-Mail:
hartwig@~@drk-kreis-pinneberg.de
ehrenamt@~@drk-kreis-pinneberg.de

Internet:
www.drk-kreis-pinneberg.de

GEMEINDE IN ZAHLEN

15.000

Einwohner*innen

Was ist das Besondere an Ihrer Stadt?
Die Gemeinde Rellingen hat rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner, aufgeteilt auf 3 Ortsteile. Rellingen grenzt an die Großstadt Hamburg an und liegt direkt an der BAB 23. Rellingen hat mehrere zusammenhängende Industrie- bzw. Gewerbegebiete und ist gleichzeitig Teil des größten zusammenhängenden Baumschulgebietes der Welt. In Rellingen sind zwei Seniorenpflegeheime und eine große DRK-Begegnungsstätte mit Tagespflege ansässig. Es gibt viel ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen, der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK-Ortsverein und vielen weiteren Vereinigungen. Die Gemeindeverwaltung ist modern, hat drei moderne Grundschulen und eine Gemeinschaftsschule und ist von einer starken Öffentlichkeitsarbeit auch in den sozialen Medien geprägt.

Beschreiben Sie die Engagementlandschaft in Rellingen. Welche engagementfördernden Strukturen gibt es bereits bzw. wollen Sie im Rahmen des Projektes aufbauen und weiterentwickeln?
Pünktlich zum Start der Sommerferien 2025 startete die Gemeinde Rellingen eine Kampagne zur Förderung des Ehrenamts. Unter dem Motto „Rellingen gibt sich die Ehre – Mach’ mit!“ wurde das vielfältige freiwillige Engagement in den Mittelpunkt gestellt. Die Gemeinde Rellingen möchte mit der Initiative sichtbar machen, wie viele Möglichkeiten es in Rellingen gibt, sich gemeinnützig einzubringen – und wie wichtig dieses Engagement für das gesellschaftliche Miteinander ist. Das Ehrenamt lebt vom Mitmachen! Viele Vereine, Organisationen und Initiativen sind regelmäßig auf helfende Hände angewiesen, um ihre wertvolle Arbeit fortführen zu können. Mit der Kampagne soll genau das gefördert werden – durch Information, Sichtbarkeit und den direkten Kontakt zwischen Interessierten und Engagierten. In Rellingen engagieren sich bereits viele Menschen ehrenamtlich. Es sollen neue Impulse gesetzt werden und noch mehr Bürgerinnen und Bürger sich angesprochen fühlen, selbst aktiv in der Gemeinde zu werden. Die Gemeinde Rellingen hat im vergangenen Jahr regelmäßig Rellinger Vereine, Institutionen und ehrenamtliche Gruppen vorstellen – oder ihnen eine Plattform geben, sich selbst zu präsentieren. So konnten Interessierte einen Überblick gewinnen und das für sie passende Ehrenamt entdecken. Ein zentrales Element der Kampagne ist ein neu entwickeltes Logo, welches das Ehrenamt in Rellingen symbolisiert. Zusätzlich wurde ein Informationsflyer mit einer Auflistung aller Vereine aus der Gemeinde nach Themen erstellt, der in zahlreichen Geschäften, Praxen und öffentlichen Einrichtungen ausliegt. Ein besonderes Highlight im Rahmen der Kampagne ist jährlich die Vereinsmeile beim Rellinger Apfelfest am letzten Septemberwochenende . Rund um das Rathaus und auf dem Sportplatz präsentieren sich an diesem Tag zahlreiche Vereine, Institutionen und Initiativen aus der Gemeinde. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, das vielfältige Engagement in Rellingen hautnah kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen – und vielleicht selbst Lust zu bekommen, Teil davon zu werden. Hintergrund: Bereits 43 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein engagieren sich freiwillig – ein beeindruckender Wert, den die Gemeinde Rellingen auch weiterhin fördern und stärken möchte. Denn ohne Ehrenamt wären viele Angebote im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich gar nicht möglich. Die Gemeinde lädt daher alle Rellingerinnen und Rellinger ein: Lernen Sie das Engagement vor Ort kennen, entdecken Sie Ihre Möglichkeiten – und machen Sie mit! Diese Kampagne soll und muss fortgeführt werden. Außerdem wollen wir die ehrenamtlichen Vereinigungen weiterhin regelmäßig vernetzen.

Welche zukünftigen Herausforderungen bezogen auf das freiwillige Engagement in Ihrer Stadt sehen Sie?
Aufgrund des demografischen Wandels „sterben“ viele teilweise mehrfach engagierte Ehrenamtliche „aus“. Bei den Jüngeren passt ein Ehrenamt häufig nicht mehr in den eigenen Lebensplan. Viele möchten sich engagieren, aber nicht binden oder festgelegen, so dass Vorstände nicht mehr besetzt werden können. Vereinsarbeit wird teilweise durch behördliche Auflagen erschwert, z. B. das Umsatzsteuergesetz. Vereinsarbeit muss niedrigschwellig sein und zeitlich ressourcenorientiert umgewandelt werden. Die Bedeutung im Alltag ist hoch, teilweise sogar geplant auf die Tragfähigkeit durch Vereine gesetzt, bekommt jedoch häufig zunehmend weniger Zuwendung und Anerkennung.

Welche Schritte planen Sie als nächstes?
Als nächstes werden Gespräche zwischen Gemeinde und Träger zum Aufbau der o. g. Bedarfe, zur Fortführung der Kampagne und zum bestmöglichen Abbau der Hürden folgen.

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