
Stadt Quickborn
Projekt „Koordination Ehrenamt "
Ansprechpartnerin
Mirija Mullikas
Ehrenamtskoordinatorin
Haus Roseneck
Kieler Straße 95
25451 Quickborn
Telefon:
04106 7978210
E-Mail:
mirija.mullikas@~@diakonie-hhs.de
Internet:
www.diakonie-hhsh.de

GEMEINDE IN ZAHLEN
mehr als 22.521
Einwohner*innen
Was ist das Besondere an der Stadt Quickborn?
Eine besondere Stärke der Stadt Quickborn ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Politik, Vereinen, Verbänden und sozialen Trägern. Gesellschaftliche Herausforderungen werden gemeinsam angegangen, sodass nachhaltige und bedarfsgerechte Lösungen für die Menschen vor Ort entstehen.
Durch den kontinuierlichen Austausch können Bedarfe frühzeitig erkannt, Ressourcen gebündelt und Angebote gezielt weiterentwickelt werden. So entstehen passgenaue Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche, Familien, ältere Menschen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
Insbesondere im sozialen Bereich profitieren alle Beteiligten von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Die unterschiedlichen Kompetenzen der Akteure ergänzen sich und ermöglichen es, Themen wie Integration, Prävention, Teilhabe und die Unterstützung benachteiligter Menschen wirksam zu gestalten. Diese kooperative Arbeitsweise schafft kurze Entscheidungswege, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht Quickborn zu einer bürgernahen und zukunftsorientierten Stadt.
Beschreiben Sie die Engagementlandschaft in Quickborn
Die Engagementlandschaft in Quickborn ist vielfältig und von einem starken Netzwerk aus Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen und Initiativen geprägt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich und leisten einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen.
Das Engagement umfasst unter anderem die Kinder- und Jugendarbeit, Sport, Kultur, Bildung, Seniorenarbeit, Integration, Nachbarschaftshilfe sowie den Umwelt- und Naturschutz. Dieses breite Spektrum stärkt die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.
Kennzeichnend ist die enge Vernetzung zwischen Ehrenamt, Stadtverwaltung, Politik und freien Trägern. Durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Projekte können Bedarfe frühzeitig erkannt und Lösungen gemeinsam entwickelt werden. Das freiwillige Engagement ergänzt die Arbeit hauptamtlicher Fachkräfte, fördert die gesellschaftliche Teilhabe und trägt wesentlich zu einer lebendigen, solidarischen und zukunftsfähigen Stadtgesellschaft bei.
Welche engagementfördernden Strukturen gibt es bereits bzw. wollen Sie im Rahmen des Projektes aufbauen und weiterentwickeln?
Quickborn verfügt bereits über tragfähige Netzwerke und eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Politik, Vereinen, Verbänden, sozialen Trägern und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Diese Strukturen bilden eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements.
Im Rahmen des Projekts soll insbesondere die Vernetzung der Akteure weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, den Austausch zu intensivieren, Kooperationen zu fördern und vorhandene Ressourcen besser zu nutzen.
Ein zentrales Vorhaben ist die Entwicklung einer digitalen Netzwerkplattform. Sie soll als zentrale Anlaufstelle für Vereine, Initiativen, soziale Einrichtungen und Ehrenamtliche dienen. Die Plattform macht Engagementmöglichkeiten sichtbar, bündelt Informationen, erleichtert die Suche nach Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen sowie den Wissenstransfer zwischen den Beteiligten.
Ergänzend sollen bestehende Beteiligungsformate weiterentwickelt, neue Zielgruppen für das Ehrenamt gewonnen und die Anerkennung freiwilligen Engagements gestärkt werden. Ziel ist eine moderne, vernetzte und nachhaltige Infrastruktur für das Ehrenamt in Quickborn.
Welche zukünftigen Herausforderungen bezogen auf das freiwillige Engagementsehen Sie?
Die zentrale Herausforderung besteht darin, das hohe Engagement langfristig zu sichern und gleichzeitig neue Formen des Ehrenamts zu fördern. Gesellschaftlicher und demografischer Wandel sowie veränderte Lebens- und Arbeitsbedingungen führen dazu, dass sich viele Menschen heute zeitlich flexibler und projektbezogener engagieren. Gleichzeitig wird es schwieriger, Ehrenamtliche für langfristige Aufgaben und Leitungsfunktionen zu gewinnen.
Eine weitere Aufgabe ist es, neue Zielgruppen – insbesondere junge Menschen, Berufstätige und Menschen mit Migrationsgeschichte – für freiwilliges Engagement zu gewinnen und bestehende Engagierte dauerhaft zu unterstützen. Dafür sind flexible Beteiligungsmöglichkeiten, attraktive Rahmenbedingungen, eine wertschätzende Anerkennungskultur sowie zeitgemäße digitale Angebote entscheidend.
Durch den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt, Verwaltung, Politik und freien Trägern soll das freiwillige Engagement nachhaltig gestärkt und der gesellschaftliche Zusammenhalt auch künftig gesichert werden.
Welche Schritte planen Sie als nächstes?
Zunächst ist eine systematische Bedarfsermittlung geplant. Vereine, Verbände, soziale Träger, Initiativen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger werden einbezogen, um bestehende Strukturen, Bedarfe und Entwicklungspotenziale zu erfassen.
Auf dieser Grundlage soll eine digitale Netzwerkplattform aufgebaut werden, die den Informationsaustausch erleichtert, Engagementmöglichkeiten sichtbar macht und die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten unterstützt.
Parallel dazu werden bestehende Netzwerke weiter gestärkt und neue Kooperationspartner gewonnen. Regelmäßige Vernetzungstreffen, Beteiligungsformate und gemeinsame Projekte sollen den Austausch fördern und das Ehrenamt nachhaltig weiterentwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher. Dafür sollen zielgruppengerechte Informations- und Mitmachangebote entwickelt sowie die Sichtbarkeit und Anerkennung freiwilligen Engagements weiter erhöht werden.