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Studie zeigt, wie Mikroförderung zivilgesellschaftlichen Organisationen hilft

  • Erstellt von Hans Brüller

Mikroförderungen für zivilgesellschaftliche Organisationen sind ein wichtiges Instrument zur Stärkung des lokalen Engagements. Damit jedoch kleinere Initiativen davon profitieren können, sind einfachere Verfahren und bessere Zugänge erforderlich, so die im März 2026 veröffentlichte Studie von “Zivilgesellschaft in Zahlen” (ZiviZ), einem Think-and-Do-Tank im Stifterverband. 

Kleine Förderbeträge von bis zu 5.000 Euro werden häufig genutzt, um lokales Engagement niedrigschwellig zu unterstützen: Rund 40 Prozent der Organisationen greifen bereits darauf zurück. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass das Potenzial dieser Förderform noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Viele Vereine und Initiativen kritisieren den hohen bürokratischen Aufwand und die unübersichtliche Förderlandschaft. Die Untersuchung basiert auf einer bundesweiten Befragung von über 1.400 Organisationen und zeigt zudem Unterschiede zwischen Organisationen mit und ohne hauptamtliches Personal: Professionell aufgestellte Organisationen können Fördermittel häufiger über Netzwerke einwerben, während rein ehrenamtliche Initiativen stärker auf persönliche Kontakte oder eigene Recherchen angewiesen sind. (Quelle: BBE)

eine Hand hält eine Lupe. Zu sehen sind stilisierte bunte Personen, z.T. vergrößert.