Gemeinde Mönkeberg


Programmkommune

Projekt "Engagementfreundliche kommunale Strukturen"

 

 

Ansprechpartnerinnen

Katja Kochanowski

Dorfstraße 1
24248 Mönkeberg
0431 / 23972-506

Mailadresse: katja.kochanowski@~@gemeinde-moenkeberg.de
Webseite der Gemeinde: www.amt-schrevenborn.de/Amt-Gemeinden/Mönkeberg/

Einwohner der Gemeinde: 4.186 (Stand: Dezember 2021)
Einwohner des Amtes Schrevenborn inkl. Mönkeberg: 19.231 (Stand: Dezember 2021)

 

Was ist das Besondere an Ihrer Kommune (z.B. Lage, Größe, Alter, Attraktionen…)?

Die Gemeinde Mönkeberg liegt auf der Sonnenseite der Kieler Förde und ist damit ein beliebter Wohnort im Kieler Einzugsgebiet. Knapp 4.200 Einwohner:innen leben auf einer Fläche von 2,71 km² - damit weist Mönkeberg die höchste Bevölkerungsdichte im ganzen Kreis Plön auf. Dennoch hat sich der Ort eine natürliche Vielfalt ökologischer Lebensräume bewahrt. Neben dem Strand und der Förde gibt es Waldgebiete, Felder und das Naturschutzgebiet Mönkeberger See.

Das Wasser der Kieler Förde hat eine große Anziehungskraft und bietet Ausflugsmöglichkeiten für unsere Bürger:innen und Besucher. Auch Mönkebergs Wahrzeichen, die große Zentralbake, ist von der maritimen Lage geprägt.

Die Anbindung an die Landeshauptstadt Kiel ist durch den ÖPNV in recht kurzen, regelmäßigen Intervallen gewährleistet. Zudem bietet sich die Möglichkeit, die Stadt über die Förde per Schiff zu erreichen.

Das Amt Schrevenborn besteht aus den drei Gemeinden Mönkeberg, Heikendorf und Schönkirchen. Heikendorf ist mit seinen knapp 8600 Einwohnern die größte der drei Gemeinden und bietet zudem das städtischste Flair. Schönkirchen hat knapp 6660 Einwohnern. Die drei Gemeinden sind nachbarschaftlich stark miteinander verbunden.

Die Engagementlandschaft in Mönkeberg

Vielfältige engagierte Bereiche machen Mönkeberg zu einem liebenswerten Wohnort mit großherzigem Profil. Es gibt eine Freiwillige Feuerwehr mit Jugendabteilung, einen Sportverein und eine Wassersportvereinigung. Zwei Gilden gehen historisch auf den solidarischen Gedanken der gegenseitigen Nachbarschaftshilfe im Krankheits- oder Todesfall zurück. Heute beteiligen sie sich durch Veranstaltungen am kulturellen Leben in der Gemeinde. Mit dem BUND und der NABU bereichern zwei Umwelt- und Naturschutzorganisationen den Ort. Es gibt zahlreiche Fördervereine für die Kindergärten, die Grundschule, den Sportverein, das Seniorenheim oder den Bücherbus. Zusätzlich gibt es einen Gesangsverein, Seniorenbeirat, Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt, des Sozialverbandes, der evangelischen Kirche und politischer Parteien, die sich in der Gemeindearbeit engagieren. Spontane Mitarbeit in Initiativen findet sich ebenso wie individuelles, privates Engagement.

Jede der Gemeinden im Amt Schrevenborn ist für sich sehr aktiv. Das Engagement innerhalb des Amtes Schrevenborn ist zum Teil stark verwoben. Es gibt einige Initiativen, die direkt auf Amtsebene angesiedelt sind und auf alle drei Gemeinden wirken. Zum anderen werden zum Beispiel zeitgleich Veranstaltungen durchgeführt, wie das Lichtermeer am Strand, oder die Bürger:innen der einzelnen Gemeinden nehmen die Angebote der Nachbargemeinden dankbar an, z.B. das differenzierte Angebot der Sportvereine.

Welche engagementfördernden Strukturen gibt es bereits bzw. wollen Sie im Rahmen des Projektes aufbauen und weiterentwickeln?

Viele Engagierte in Mönkeberg sind in mehreren Vereinen oder Verbänden aktiv, sodass es ein starkes Verständnis untereinander gibt. Ein aktives Zusammenkommen aller Engagierter gibt es einmal jährlich, um die Veranstaltungen für das kommende Jahr terminlich abzusprechen. Auch der Weihnachtsmarkt wird von mehreren Vereinen zusammen organisiert. Des Weiteren gibt es partnerschaftliche Absprachen und gegenseitige Unterstützung bei einzelnen Aktionen und Veranstaltungen.

Viele Vereine haben sich vor Corona deutlich sichtbar präsentiert und konnten dadurch neue, oft passive Mitglieder, gewinnen. Meine Aufgabe ist es nun, diese in eine aktive Mitarbeit zu bringen.

Welche zukünftigen Herausforderungen bezogen auf das freiwillige Engagement in Ihrer Kommune sehen Sie?

Die Altersstruktur einiger Vereine ist problematisch. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft der Bürger:innen sich langfristig und für mehrere Stunden wöchentlich zu engagieren. Der Trend geht Richtung kurzfristigem, projektbezogenen Engagement. Ziel muss es sein, in Kommunikation mit den Vereinen Lösungsstrategien zu erarbeiten, wie neue Mitglieder, Fördermittel sowie langfristiges Engagement gewonnen werden kann und die Vereine sich so stark für die Zukunft aufzustellen. Ansatzpunkte könnten Vorbilder der freien Wirtschaft, z.B. geteilte Verantwortung, sein.

Welche Schritte planen Sie als nächstes?

Da bereits Kontakt zu den Engagierten hergestellt wurde, werden folgende Maßnahmen vorbereitet:

  • Wir loben den Wettbewerb „begehrt – geehrt: Wer wird das Ehrenamt des Monats?“ aus, um einzelne Engagements sichtbar zu machen und den Engagierten zu danken (Anerkennung, Sichtbarmachung, Nachwuchsgewinnung)
  • Wir richten einen runden Tisch, erst in den einzelnen Gemeinden, dann gemeindeübergreifend im ganzen Amt ein, um Probleme zu besprechen, Lösungen aufzuzeigen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu erstarken.
  • Das Ehrenamt und die Arbeit der Engagierten muss im gesamten Amt sichtbarer gemacht werden. Es ist eine wichtige Aufgabe, den Bürger:innen zu zeigen, dass das, was selbstverständlich da zu sein scheint, nur auf großes Engagement bestimmter Mitbürger:innen zurückgeht.
  • Gemeinsam mit den Nachbargemeinden werden wir ein Ehrenamtsfest organisieren.
  • Ich nehme Kontakt zu den Schulen im Amt auf, um die Schüler:innen schon rechtzeitig für das Thema „Ehrenamt“ zu sensibilisieren.

 

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