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Innenminister gratuliert Freiwilligen Feuerwehr in Rendsburg

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote hat der Freiwilligen Feuerwehr in Rendsburg anlässlich deren 150-jährigen Bestehens in der Städtischen Feuerwache die „Goldene Glocke“ übergeben:

„Diese Ehrengabe hat die Landesregierung als Anerkennung der Leistungen, die von Menschen wie Ihnen in der Vergangenheit für die Allgemeinheit erbracht wurden, für diejenigen Feuerwehren gestiftet, die auf 150 Jahre ihres Bestehens zurückblicken können. Ich überreiche die Goldene  Glocke mit meinem Dank und meiner Anerkennung für die derzeitigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rendsburg sowie für alle ihre Vorgängerinnen und Vorgänger“, sagte Grote an die Anwesenden gerichtet.

Seit Mitte des 14. Jahrhunderts seien Brandgenossenschaften in der Stadt dokumentiert. Schon früh ließen sich Belege finden, dass die Menschen in Rendsburg sich nicht einfach ihrem Schicksal fügen wollten und gezielte Schutzmaßnahmen ergriffen. So wurden vor fast 700 Jahren erste Brandgilden gegründet, Bauvorschriften zum Brandschutz wurden ab 1600 erlassen, Ende des 17. Jahrhunderts wurde die erste Feuerspritze in Rendsburg notiert und im Jahr 1707 habe der Rendsburger Rat eine städtische Brandordnung beschlossen.

„Ihre Erfahrung als Freiwillige Feuerwehr, meine sehr verehrten Damen und Herren, hat also hier in Rendsburg eine jahrhundertealte Tradition. Es ist ein immenser Wissensschatz, auf dem Sie hier aufbauen“, so Grote.

Heutzutage müsse die Feuerwehr in Rendsburg auf verschiedenste Szenarien wie Großbrände in Papierabfallsortieranlagen, Feuer auf Ponyhöfen und Schiffskollisionen im Kanal eingestellt sein, von Bränden in Wohnheimen, Restaurants und Banken, von Sturmschäden, Autounfällen oder technischer Hilfe ganz zu schweigen.

Die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Wehren sei überaus beeindruckend und ein wesentlicher Bestandteil unseres Gemeinwohls. „Im freiwilligen persönlichen Einsatz treten Frauen und Männer für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Menschen, die sehr viel von ihrer Freizeit für diese Aufgabe und damit für ihre Stadt und die Gesellschaft opfern.  Zum Schutz von Leib und Leben sowie Hab und Gut der anderen setzen sie auch die eigene Gesundheit und das eigene Leben aufs Spiel. Das ist ein unbezahlbarer Dienst und ein zentraler Bestandteil einer gut funktionierenden Gefahrenabwehr - nicht nur hier in Rendsburg“, so Grote.

Auch in der Jugendarbeit leisteten die Freiwilligen Wehren Herausragendes. „Von klein auf lernen Kinder und Jugendliche nicht nur Hilfe zu leisten und Grundlagen der Gefahrenabwehr. Sondern sie lernen auch Gemeinschaftsleben und Werte der Demokratie sowie Toleranz“, so Grote.

Deshalb sei es eine wirklich hervorragende Nachricht, dass mittlerweile die Mitgliedszahlen der Freiwilligen Wehren in Schleswig-Holstein wieder steigen.



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