Norderstedt


Programmkommune

Stabsstelle Ehrenamt

 

 

Ansprechpartner

Jene Halabi

Stadt Norderstedt
Stabsstelle Ehrenamt
Rathausallee 50
22846 Norderstedt

Telefon: 040 / 535 95-681
Mobil: 0170 / 927 38 63
Mail: ehrenamt@~@norderstedt.de

Website der Stadt: www.norderstedt.de/ehrenamt
Einwohner:innen der Stadt: rund 80.500

 

Was ist das Besondere an Ihrer Kommune ?

Norderstedt liegt im Süden von Schleswig-Holstein, im Speckgürtel von Hamburg. Mit 80.647 Einwohner*innen ist sie die fünftgrößte Stadt in Schleswig-Holstein. Norderstedt wurde 1970 gegründet, gehört zum Kreis Segeberg und erhielt im Jahr 2005 den Status einer großen kreisangehörigen Stadt. Das Durchschnittsalter liegt bei 46,3 Jahren. Pro Quadratkilometer wohnen 1.389 Einwohner*innen in Norderstedt und sie ist 5.810 Hektar groß. Ein vielseitiges Freizeit- und Kulturangebot gibt es zu erleben und zu bewundern. Neben dem über die Grenzen hinaus bekannten Stadtpark mit der Wasserskianlage und dem Freibad, sind das Kulturwerk am See, das Kino sowie das Herold-Center sehr beliebt. Die Anbindung an den Hamburger Verkehrsverbund und mehreren U-Bahnhaltestellen sorgt für problemlosen Transfer.

Die Engagementlandschaft in Norderstedt

In Norderstedt existieren 270 Vereine und Organisationen. Die vielseitigen Engagementfelder umfassen Bereiche wie Sport, Freizeit, Kultur, Nachbarschaftshilfe, Wohlfahrt und Feuerwehr. Darunter sind Einrichtungen vertreten, die aufgrund der Große und der Anzahl von Mitgliedern hauptamtliche Stellen haben. Der größte Teil wird ehrenamtlich geführt.

Welche engagementfördernden Strukturen gibt es bereits bzw. wollen Sie im Rahmen des Projektes aufbauen und weiterentwickeln?

In Norderstedt existieren Netzwerke, die bestimmte Arbeitsfelder bedienen. Das Netzwerk Norderstedt - NeNo ist eine Initiative, um Senior*innen zu unterstützen und fördert seit 2012 in vielfältiger Weise nachbarschaftliche Begegnungen. Der Schwerpunkt liegt in den „Nachbarn für Nachbarn Gruppen“ (NeNo-Gruppen). Sie bieten den Bürger:innen die Möglichkeit ein Netzwerk gegen Einsamkeit und Isolation aufzubauen, ihre Fähigkeiten einzubringen und ihr Quartier mitzugestalten. Es gibt bis heute 18 Gruppen mit über 380 Teilnehmer:innen, vorwiegend im Alter 60+, die sich monatlich in ihren Gruppen treffen. Dort lernen sie sich kennen, tauschen sich aus, organisieren gemeinsame Freizeitgestaltung oder gegenseitige Nachbarschaftshilfe. Zudem gibt es in Norderstedt das Netzwerk Inklusion & Innovation. Es versteht sich als Kompetenzzentrun für alle Fragen rund um das Thema Inklusion in Norderstedt. Als Netzwerk sieht es seine Aufgabe in der Vernetzung möglichst vieler Institutionen, Vereine, Verbände, Organisationen und kommunaler Stellen, die sich für eine offene und tolerante Gesellschaft engagieren. Darüber hinaus bestehen eine Vielzahl von Projekten, die von mehreren Trägern gemeinsam durchgeführt werden. 

Generell sollen Maßnahmen und Strukturen geschaffen werden, die den Einstieg in ehrenamtliche Tätigkeit vereinfachen. Konkret soll die Internetpräsenz ausgebaut werden, es soll eine Freiwilligen-, eine Raum- sowie eine Materialbörse online auf der Norderstedt-Seite entstehen. Es sollen Begegnungen initiiert werden, bei denen sich Engagierte austauschen und einbringen können. Eine bedarfsorientierte Netzwerkarbeit soll ins Leben gerufen werden und dabei sollen die Akteure vor Ort unterstützt werden. Norderstedt hat sich für das Bundesprogramm „Engagierte Stadt“ beworben und möchte damit sektorenübergreifend mit Zivilgesellschaft, Kommune, Politik und Wirtschaft gemeinsam nachhaltige Engagementstrukturen etablieren. Die Stabsstelle Ehrenamt möchte als zentrale Anlaufstelle fungieren und Engagierte sowie Bürger:innen beraten. Zusätzliche Angebote sollen mit den Akteuren vor Ort abgestimmt werden.

Welche zukünftigen Herausforderungen bezogen auf das freiwillige Engagement in Ihrer Kommune sehen Sie?

  • Nachwuchsgewinnung für Organisationen
  • Bedarfsorientierte Netzwerktreffen für Akteur:innen
  • Ausbau der Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik
  • Freiwilliges Engagement mehr in die Öffentlichkeit bringen
  • Freiwilliges Engagement attraktiver machen

Welche Schritte planen Sie als nächstes?

  • Stabsstelle durch Gespräche, Presse, Social Media bekannt machen
  • Vorstellen bei den Organisationen und Akteur:innen
  • Bedarfe der Organisationen und Akteur:innen vor Ort einholen
  • Internetpräsenz unter www.norderstedt.de/ehrenamt/ ausbauen
  • Freiwilligenbörse online erstellen
  • Ideenwerkstatt und Workshop Engagement durchführen
  • Netzwerktreffen gemeinsam mit Akteuren entwickeln und aktiv gestalten
  • Flyer und professionellen Film übers Engagement erstellen lassen
  • Anschaffung und Verleih von Medienequipment und Literatur für Akteur:innen
  • Ideen aus Bundesprogramm Engagierte Stadt mit Projektteam umsetzen

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