Studienergebnisse zu "Pandemie und Bürgergesellschaft" liegen vor

Erstellt von Hans Brüller |

Wie das ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) im Stifterverband mitteilt, beeinträchtigt die das Engagement- und Mitgliederverhalten und belastet Vereine und andere zivilgesellschaftliche Organisationen erheblich. Staatliche Soforthilfen werden dabei sehr unterschiedlich bewertet. Gleichzeitig forciert die Pandemie auch Digitalisierungsprozesse in den Organisationen. Das zeigen die neuen Zahlen des Engagement-Barometers, ein Führungskräfte-Panel unter Verbänden und Infrastruktureinrichtungen zur Situation gemeinnütziger Organisationen in der Corona-Pandemie. Das Projekt wird von ZiviZ im Stifterverband durchgeführt und von den Bundesländern Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz und der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Soforthilfen von Bund und Ländern federn Einnahmeausfälle ab, sind für 38% der Befragten jedoch nicht ausreichend.
  • Für 27% ist die bisherige Bund-Länder-Koordination nicht ausreichend, eine stärkere Verantwortung der Länder (65%) und Kommunen (47%) wird begrüßt.
  • Schaffung verlässlicher IT-Ausstattung und digitalen Know-Hows unter Engagierten bleiben für 9 von 10 der Befragten die wichtigsten digitalen Herausforderungen.
  • Laut 70% der Befragten muss ein zweites Hilfsprogramm in den kommenden Monaten aufgesetzt werden.

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