Unsere Wasserrettung lebt vom ehrenamtlichen Engagement

Erstellt von Hans Brüller |

„Ich bin beeindruckt, wie absolut professionell sich die ausschließlich ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer auf diese Ausnahmesituation eingestellt haben. Es ist wirklich großartig, dass auch im Corona-Sommer ausreichend Personal zur Verfügung steht, um unsere Strände abzusichern. Dafür ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten“, sagte Sütterlin-Waack im Gespräch mit dem Präsidenten des DLRG-Landesverbandes Jochen Möller und Vizepräsidentin Rena Kemski in Eckernförde.

Das Land habe der DLRG im Rahmen der Härtefallregelung in der Richtlinie zur Soforthilfe Sport Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro zur Existenzsicherung des DLRG-Landeszentrums, dem Ausbildungszentrum der DLRG Schleswig-Holstein, zur Verfügung gestellt.

Ihr sei wichtig, betonte die Ministerin, dass dieses breit getragene ehrenamtliche Engagement sich auch in der gesetzlichen Regelung der Wasserrettung wiederfinde. „Hier arbeiten ganz viele Akteure des Haupt- und Ehrenamtes seit Jahrzehnten eng und professionell zusammen. Dafür sind wir außerordentlich dankbar, und das wollen wir fortsetzen“, so Sütterlin-Waack.

Eng verbunden mit der Wasserrettung sei auch die Schwimmausbildung. „Das ist mir ganz wichtig als Innenministerin im Land zwischen den Meeren: Unsere Kinder sollen Schwimmen lernen. Die ohnehin schon langen Wartelisten für eine Anfängerschwimmausbildung sind in Corona-Zeiten noch angewachsen und müssen abgebaut werden“, sagte die Ministerin.

Auch dabei sei die durch das Land geförderte Arbeit der DLRG mit ihren vielen ehrenamtlichen Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrern unverzichtbar. Durch die vom Land mit Mitteln in Höhe von 40 Millionen seit 2015 unterstützen Investitionen der Kommunen in ihre Sport- und Schwimmstätten hätten sich die Bedingungen der Schwimmausbildung in den vergangenen Jahren verbessert. „Ich freue mich, dass wir diese wichtigen Investitionen in kommunale und vereinseigene Schwimm- und Sportstätten mit 12 Millionen aus dem Corona-Nothilfeprogramm von Bund und Land fortsetzen können“, so die Ministerin.

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